Schulangst bei Kindern & Jugendlichen

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass heutzutage immer mehr Kinder unter Schulangst leiden und sich teilweise nur noch unter Konzentrationsproblemen, Druck, Angst oder stressbedingten Kopfschmerzen jeden Tag zur Schule quälen. Doch was umfasst der Begriff "Schulangst" eigentlich? 

Schulangst umfasst viele Bereiche

Die Schulangst umfasst verschiedene Bereiche, darunter z.B. die Angst in einem bestimmten Schulfach zu versagen oder generell den Anforderungen der Schule nicht gerecht zu werden. Denn bereits am Ende der Grundschulzeit wird vielen Kindern suggeriert, dass ohne Abitur keine wirklichen Zukunftschancen bestehen - was dann in einem viel zu frühen Alter einen immensen Leistungsdruck (Schulangst) in ihnen auslöst: Versagensängste bzw. "nicht gut genug zu sein" und damit der einhergehende Verlust von Lebensfreude sind dabei typische Symptome von Schulangst, mit welcher sich die Kinder dann Tag für Tag herumquälen.

Prüfungsangst gehört zur Schulangst

Ebenfalls zur Schulangst gehört aber auch die klassische Prüfungsangst oder die Angst vor Klassenarbeiten und Tests. Lampenfieber zu haben ist eine normale Reaktion, welche in Prüfungssituationen sogar oft das Beste aus einem herausholt - aber wenn man z.B. vor einer Prüfung oder bei einem Referat vor lauter Aufregung keinen klaren Gedanken mehr fassen kann oder einen Blackout hat gehört dies definitiv in den Bereich der Prüfungs- bzw. Schulangst: Diese verfolgt manche Kids dann -unbehandelt- das ganze Leben und führt immer wieder z.B. bei Prüfungen oder Präsentationen zu Schweißausbrüchen oder Panikattacken.

Soziale Schulangst

Ein weiterer Bereich der Schulangst umfasst das Spektrum der sozialen Ängste, wie z.B. die Angst vor Lehrern im Unterricht. Jeder kennt das Phänomen aus der eigenen Schulzeit, dass der Spaßfaktor bestimmter Fächer sehr davon abhängig ist, wie gut man mit dem jeweiligen Fachlehrer klar kommt. Hat ein Kind im Fach X nun plötzlich einen oder mehrere ungelöste Konflikte mit dem Lehrer oder hat das Gefühl, stets ungerecht behandelt oder sogar vor der Klasse blossgestellt zu werden, stellt dies für die Kinder- und Jugendlichen eine extreme psychische Belastung dar. In der Folge stellen sich oft am jeweiligen Tag schon morgens beim Aufstehen Symptome der Schulangst ein, welche sich z.B. durch Magen- oder Kopfschmerzen oder unbestimmte Panikgefühle bemerkbar machen können.

Ebenfalls zum Bereich der sozialen Schulangst gehört aber auch die Angst vor Mitschülern, wenn ein Kind z.B. regelmäßig auf dem Schulhof oder im Klassenzimmer Mobbing erfährt. Dieser Bereich der Schulangst stellt zahlenmäßig den größten Anteil dar und kann innerhalb kürzester Zeit extreme psychosomatische bzw. psychische Auswirkungen hervorrufen: Magenschmerzen, Konzentrationsstörungen, ein zerstörtes Selbstwertgefühl und der Verlust der Lebensfreude sind typische Symptome bzw. Folgen von sozialer Schulangst.

Unbehandelt können solche Schulängste zu einer langfristigen Traumatisierung bis in das Erwachsenenalter hinein führen, was zu sehr langen Leidenswegen führen kann.

Was hilft gegen Schulangst? 

Um zu vermeiden, dass die Folgen erlebter Schulangst aus der Kindheit und Jugend mit in das Erwachsenenalter hinein "verschleppt" werden, bietet z.B. das Kinder- und Jugendcoaching eine effektive Soforthilfe: Denn hier werden alle Traumata, Ängste und Blockaden direkt im Unterbewusstsein aufgelöst. Aus meiner Erfahrung sind hier insbesondere Reiki, die Access Bars® und die Urzl-Engelheilmethode im Kinder- und Jugendchoaching hervorragend anzuwenden, denn sie ermöglichen für jedes Kind einen individuellen Zugang zur Heilung und damit die Auflösung der belastenden Schulangst. 4%